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Untererzgebirgebecken

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Wie eine Rinne zieht sich durch den bewaldeten Wall des Erzgebirges und durch das junge vulkanische Böhmische Mittelgebirge der Untererzgebirgebruch mit unserem reichsten Kohlenbecken. Der Kohlenbergbau beeinflusste wesentlich die Landschaft des Gebietes von Ústí nad Labem. Die Gründung des Tagebaus bedeutete einen ausdrucksvollen und unwiderruflichen Eingriff in die umliegende Landschaft. Es kam zur Liquidierung einer Reihe von Gemeinden und Ortschaften, zuallererst bei dem Aussiger Stadtteil Všebořice (Schöbritz). Aus der Erdoberfläche verschwanden zuerst Varvažov (Arbesau), Úžín (Auschine), Roudný (Raudney), Kamenice (Kamitz) und weitere. In die Rapuse ging auch die Straßenbahnlinie aus Ústí nad Labem nach Telnice (Telnitz). Die nächste Wende kam mit der Eröffnung des Karbitzer Großtagebaues im Jahre 1976. Das bedeutete den weiteren brutalen Eingriff in die Landschaft und auch ins Leben der Menschen. Es wurde weitere Gemeinde liquidiert – Vyklice (Wicklitz), Tuchomyšl (Schönfeld), Hrbovice (Herbitz), Český Újezd (Böhmisch Neudörfel) und andere. Auf der Reihe war auch Chabařovice (Karbitz). Ende der 80. Jahre des vorigen Jahrhunderts kam es zum Niederreißen auch hier. Ein ungewöhnlicher Druck der Gemeinden nach dem J. 1989 hielt die Pläne der Fördergesellschaften auf und Chabařovice (Karbitz) wurde gerettet. In den Raum des ehemaligen Tagebaus wird heutzutage Wasser angefüllt und es entsteht hier ein großer See Milada mit dem zukünftigen Rekreationsgebiet. In diesem Talkessel gibt es nur etliche auffallende Berge und zwar der gedehnte Střížovický vrch (342 m), Jedlová hora (382 m) und der Berg Horka (313 m)  in Chlumec (Kulm).