image

Felsengebilde

Rájecké Felsen (Raitzaer Felsen) – knüpfen nordwestlich an die Tyssaer Wände bei der Gemeinde Rájec (Raitza) an. Es bildet sie ein Massiv harten Sandsteines mit Felstürmen. Den nördlichen Teil bezeichnet man als Vögelwände, zum Süden setzen die Felsen durch das Raitza Tal fort.

Ostrovské Felsen (Eilander Felsen) – nordöstlich von Tisá (Tyssa) befindet sich die Grenzgemeinde Ostrov (Eiland) – örtlicher Bestandteil von Tisá, welche die Eilander Felsen umkreisen. Die bis 20 Meter hohen Wände und Türme bestehen aus einem sehr harten Sandstein, und darum sind sie von Bergklettern gesucht.

Geliebte – zwei Felsriesen am Fuß des Wannower Berges, welche es schafften allen Angriffen der Naturkräfte zu widerstehen, denn sie sind aus einem besonders festen Gestein, ähnlich an Basalt, aus dem selten vorkommenden Monchiquit.

Einzelgänger –  aus der Ferne, vom Fuß des Berges Vysoký Ostrý (Hohe Wostrey), schaut an die Geliebten ihr Gefährte, 20 Meter großer Felsriese Einzelgänger, als ob er sie beneidete. Es handelt sich um ein entblößtes Felsstock  aus Monchiquit, herausmodelliert vom Wind, Wasser, Frost und Sonne.

Jungfernfels, Josephine –  ein 367 m hoher steiler Felsvorsprung am östlichen Fuß des Wannower Berges, verhüllt von Sagen. Ihre drei Felsblöcke sind laut der Sage verzauberte Mädchen, welche mit ihrem Gesang die Elbeschwimmer lockten. Sie stürzten dadurch auf sich Zorn von Göttern, welche sie versteinern ließen. Eine Sage erzählt von dem Felsblock mit der Gestalt einer sitzenden Frau im gotischen Häubchen, über Josephine, welche zu dem Fluss schaut und ihre steinernen Tränen tropfen ins Tal. In ihrer Jugend wusch sie sich ihre Füße in der Elbe ab, und neben sich hatte sie ihren Gatten. Das Wasser unterspülte im Laufe der Zeit seinen Untergrund und Eisschollen vollendeten das Zerstörungswerk. Unter großen Getösen stürzte er in das Strombett ein. Die Bewohner benannten ihn Schiffswolf. Lange Zeit war es für die Schiffe ein schlechter Ort. Erst der erhöhte Wasserstand der Elbe nach dem Aufbau der Schleuse begrub ihn definitiv.

Volský Berg (Ochsenberg) – ein 309 m hoher bewaldeter Basaltberg über der Gemeinde Stadice (Staditz). Laut der Sage verschwand in dem Berg ein Paar von Premysliden Ochse, als sie der Přemysl Oráč (Ackermann aus Böhmen, auch Přemysl der Pflüger genannt) abspannte, wenn er sich zu der Fürstin Libuše begab. Seitdem fließt aus dem Berg die Jauche und man hört das Ochsenbrüllen.

Felsengebilde Kanon - das Elbe-Tal ist im Abschnitt zwischen Aussig und Tetschin mit den umliegenden Hügeln umgegeben. Der breit gezogene Kamm zwischen den Gemeinden Krásné Březno und Neštěmice, der mit einer Landzunge endet, wird heute Schlucht genannt. Ein Teil des Felsenhanges, der steil zur Elbe fällt, war in der Neuzeit versiegt und schon im Jahre 1900 wurde in der Schlucht eine Wasseranlage gebaut. Der Platz hat aber eine interessante und lange Geschichte. Die Geschichte wird durch die archeologische Funde aus der jüngeren Bronzezeit, als auf die Fläche der Landzunge eine befestigte Siedlung entstand. Die historische Untersuchung bewies hier die Lausitzer und später auch die slawische Kultur. Im 9. bis 10. Jahrhundert hat sich auf dem Platz der heutigen Schlucht, auf dem Elbeweg von Böhmen nach Sachsen, eine Wachburg befunden.

Trpasličí kameny (671 m) (Zwergsteine) – von Sagen umgehüllte Felsblöcke unweit von Němčí (Nemschen) (620 m), höchstliegende bewohnte Siedlungen im Böhmischen Mittelgebirge.

Kukla (674 m) (Steinberg) – ein ausgeprägter Berg unweit der Siedlung Němčí (Nemschen) ist mit einer Hypothese verbunden, laut welcher der Name des Berges einen keltischen Ritual-Ort bezeichnet.