Natur und Umgebung

Natürliche Sehenswürdigkeiten

Dank der Lage der Stadt im mittelgebirgischen Elbetal befinden sich auf ihrem Gebiet viele natürliche Sehenswürdigkeiten. Die Stadt selbst liegt im LSG Böhmisches Mittelgebirge („České středohoří“) nahe eines weiteren LSG Elbsandsteingebirge („Labské pískovce“) und des Naturparks Ost-Erzgebirge („Východní Krušné hory“).
Naturdenkmal Vrkoč – die bedeutendste natürliche Sehenswürdigkeit in der Stadt, 250 m. ü. d. M. Es ist eine bloßgelegte Basaltader, ein Beispiel des säulenartigen Basaltzerfalls,  wegen der Ähnlichkeit mit den menschlichen Haaren Vrkoč (Haarschopf) genannt. Ganz in der Nähe im Bachlauf des Podlešínský potok gibt es einen 12 m hohen Wasserfall – den höchsten im Böhmischen Mittelgebirge (Zugang von Vaňov auf einem markierten Wanderweg).

Im Kataster der Stadt gibt es zwei kleinere Reservate:
Sonnenhang („Sluneční stráň“)
– 400 m ü.d. M. – mit thermophilen Pflanzen,
Berg Kozí vrch – 340 m ü. d. M. – geologische und botanische Sehenswürdigkeit (Zugang auf dem Wanderweg von Mojžíř oder Neštědice).

Die Stadt hat zwei bedeutende landschaftsbildende Elemente:
Marienfels („Mariánská skála“)
– eine bedeutende Dominante der Stadt, ein hohes Phonolithmassiv. Sehr schön ist es besonders im Frühling, wenn er mit gelben Steinkrautbüschen bedeckt ist.
Quellgebiet an der Straße Na Louži – mit vielen geschützten Pflanzenarten.

Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählen:
Budover Wasserfall
– ein 9 m hoher Wasserfall in einer Basaltwand in der romantischen Schlucht Vlčí rokle (Zugang auf einem Wanderweg aus Budov).
Wasserfall im Bachlauf des Kojetický potok – bei Olšinky schließt dieser halb natürliche und halb künstlich angelegte Wasserfall das romantische Tal des Kojetický-Baches ab. Das Tal hat teilweise die Form einer Schlucht mit kleinen orgelartig zerfallenden  Basaltfelsen.
Wasserfall im Bachlauf des Pekelský potok – in der Klamm Peklo bei Mlýniště bildet der Bach einen etwa 8 m hohen Wasserfall (Zugang vom Neubaugebiet Krásné Březno).
Naturlehrpfad „Pod Vysokým Ostrým“ – führt von Brná durch die Kluft Průčelská rokle an den Bergen Malý Ostrý und Vysoký Ostrý vorbei nach Nová Ves und endet bei der Burg Střekov. Der Lehrpfad zeigt ein sehr wertvolles Gebiet und macht auf alle Sehenswürdigkeiten aufmerksam.
Berg Vysoký Ostrý (587 m ü d. M.) – ein auffallender kegelartiger Basalthügel, auf dessen Gipfel es ein Aussichtsplateau mit Panoramabeschreibung gibt.
Kluft Průčelská rokle (150-580 m ü. d. M.) - eine felsige bewaldete Kluft des Baches Průčelský potok mit einer interessanten Pflanzenwelt. In einem Schotter-feld bei den Felsen Výří skály gibt es einen kaskadenartigen Wasserfall.
Felsen bei Vaňov – zu den meistbesuchten gehören die Felsen Panenská skála, Milenci und Josefinka – die Felsen sind für tüchtige Wanderer auf einem markierten Abzweig des Wanderweges zugänglich.
Tal Bertino údolí – zwischen Důlce und Skřivánek entlang des Baches gibt es ein sehr schönes bewaldetes Tal mit den Überresten der Silberbergwerke, heute leider ungepflegt.
Erben-Aussicht (420  m ü. d. M.) – eine Erhöhung oberhalb von Dobětice  mit einem steinernen Aussichtsturm aus dem Jahre 1933.

Viele andere Natursehenswürdigkeiten befinden sich in der nahen Umgebung der Stadt. Zu den bedeutendsten gehören:

Landschaftsschutzgebiet (LSG)
Elbsandsteingebirge mit den Felsenwänden bei Tisá und bei Ostrov – Felsenstädte mit Lehrpfaden und Aussichtswegen – Möglichkeiten für Alpinisten
Naturpark Ost-Erzgebirge („Východní Krušné hory“) mit den wertvollen Ökosystemen Špičák, Mordová rokle und Černé louky.